Borussia Mönchengladbach holt japanischen Verteidiger Kota Takai auf Leihbasis
Tom GießBorussia Mönchengladbach holt japanischen Verteidiger Kota Takai auf Leihbasis
Borussia Mönchengladbach hat den japanischen Innenverteidiger Kota Takai von Tottenham Hotspur ausgeliehen. Der 21-Jährige wechselt mit einem Leihvertrag bis zum Saisonende, doch seine langfristige Zukunft bleibt ungewiss. Der Wechsel folgt auf eine schwierige Phase bei den Spurs, in der Verletzungen und begrenzte Einsatzmöglichkeiten seine Entwicklung hemmten.
Takai war 2023 zu Tottenham gestoßen, kam jedoch bisher nicht für die erste Mannschaft zum Einsatz. Eine hartnäckige Fußverletzung hielt ihn während seiner Zeit in London oft außer Gefecht und bremste seine sportliche Entwicklung. Da sein Vertrag noch bis 2030 läuft, entschied sich der Klub, ihn zur Sammeln von Spielpraxis auszuleihen.
Bei Gladbach bezeichnete ihn Sportdirektor Rouven Schröder als großen, körperlich starken und schnellen Verteidiger. Cheftrainer Eugen Polanski und Schröder wollen Takai schnell in die taktischen Abläufe des Teams integrieren. Der Spieler trainiert derzeit mit seinen neuen Mannschaftskollegen im türkischen Belek, wo der Verein sein Wintertrainingslager abhält. Die Leihe beinhaltet eine Option für Gladbach, den Deal zu verlängern oder Takai fest zu verpflichten. Berichten von kicker und der Rheinischen Post zufolge gibt es zwar keine unmittelbaren Pläne für einen Verkauf oder eine Verlängerung im Winter, doch ein längerer Aufenthalt sei möglich, sollte er überzeugen. Takais Ziel, bei der WM in diesem Sommer für Japan aufzulaufen, gibt seiner Leihe zusätzlichen Antrieb.
Der Leihvertrag läuft bis Sommer 2026, wobei Gladbach eine Kaufoption besitzt. Zwar steht noch kein Entscheidungsdatum fest, doch seine Leistungen in den kommenden Monaten könnten seine Zukunft prägen. Der Fokus liegt zunächst darauf, sich in der Bundesliga einzuleben und auf dem Platz zu beweisen.
