Bocholds Generationenviertel bekommt ersten modularen Kindergarten für 85 Kinder
Patrik WesackBocholds Generationenviertel bekommt ersten modularen Kindergarten für 85 Kinder
Das Generationenviertel in Bochold soll das Gebiet mit neuen Einrichtungen und Grünflächen verändern. Die Pläne umfassen eine Wohnzone, eine Sporthalle, einen Kindergarten, Verbesserungen im öffentlichen Nahverkehr sowie Freizeitflächen. Die Arbeiten am Projekt kommen voran, wobei der Bau des Kindergartens nun höchste Priorität hat.
Der Ausschuss für Stadtentwicklung, Planung und Bau hat den Baubeginn für einen zweigeschossigen Kindergarten genehmigt. Die Einrichtung wird Platz für 85 Kinder bieten, aufgeteilt in vier Gruppen – davon 15 Plätze für Unter-Dreijährige und 70 für ältere Kinder. Das Gebäude wird etwa 1.000 Quadratmeter umfassen und über eine Frischküche, ein begrüntes Dach, Photovoltaikanlagen sowie eine Fernwärmeversorgung verfügen.
Das Grundstück misst rund 18 mal 25 Meter, der Außenbereich umfasst einen 1.000 Quadratmeter großen Spielplatz mit vielfältigen Spiel- und Rückzugsbereichen. Für den Kindergarten wird der große Parkplatz an der Jahnstraße genutzt, zusätzlich gibt es sechs Fahrradstellplätze am Eingang. Die Baukosten werden auf 4,35 Millionen Euro geschätzt – deutlich unter dem ursprünglichen Budget von 5,7 Millionen Euro, dank des Einsatzes modularer Bauweise.
Diese Methode reduziert Materialverschwendung, ermöglicht präzise Fertigung und beschleunigt die Montage, während Wetterverzögerungen minimiert werden. Dadurch lassen sich Kosten sparen und der Bauprozess beschleunigen. Der Kindergarten soll vor der Sporthalle fertiggestellt werden, da deren Bau von dessen Abschluss abhängt.
Parallel dazu entsteht bereits das neue Borbecker Hallenbad als eigenständiges Projekt. Das Generationenviertel selbst wird zudem Flächenmanagement, ÖPNV-Optimierungen, Grünanlagen, einen Spielplatz, einen Nachbarschaftsplatz und Wohnraum umfassen.
Der Kindergarten wird das erste große Gebäude im Generationenviertel sein. Sein nachhaltiges Design und die effiziente Bauweise sollen der Gemeinschaft dienen – und das bei geringeren Kosten als veranschlagt. Das Projekt markiert einen wichtigen Schritt für die Entwicklung der neuen Einrichtungen in Bochold.






