Bioland-Hof Klefhof kämpft mit Crowdfunding gegen drohende Schließung
Nelly GirschnerBioland-Hof Klefhof kämpft mit Crowdfunding gegen drohende Schließung
Bioland-Hof Klefhof vor der Schließung: Crowdfunding-Kampagne soll Rettung bringen
Der Klefhof, ein biologischer Hof nach Bioland-Richtlinien am Rande der Schließung, hat eine Crowdfunding-Aktion gestartet, um sein Überleben zu sichern. Das zwölf Hektar große Anwesen, auf dem geschützte Wiesen liegen und Bildungsprogramme stattfinden, droht im Januar zwangsversteigert zu werden – sofern nicht bis Monatsende 85.000 Euro zusammenkommen.
Der Hof dient als Lernort für Naturbildung und veranstaltet Workshops für Kinder und Erwachsene. Ohne dringend benötigte Mittel bleibt seine Zukunft als gemeinschaftliches Zentrum ungewiss.
Die finanziellen Probleme des Klefhofs gehen auf einen Streit mit einem Miteigentümer zurück. Um eine Teilungsversteigerung abzuwenden, muss der Hof den Anteil des Gesellschafters abkaufen. Die angestrebten 85.000 Euro decken diese Kosten und sichern die langfristige Nutzung des Landes.
Als zertifizierter Bioland-Hof bewirtschaftet der Klefhof Weiden und Naturschutzflächen. Seine Programme konzentrieren sich auf nachhaltige Landwirtschaft und Umweltbildung. Eine Schließung würde diese Initiativen beenden und lokale Artenschutzprojekte gefährden.
Die Crowdfunding-Kampagne läuft über GoodCrowd.org und zielt darauf ab, öffentliche Unterstützung zu mobilisieren. Spenden sollen verhindern, dass das Hofvermögen im Januar versteigert wird. Details zur Leitung oder den Gründungsmitgliedern des Betriebs wurden nicht bekannt gegeben.
Bei Erfolg der Aktion kann der Klefhof sein Land behalten und die Bildungsarbeit fortsetzen. Scheitert die Kampagne, müsste der Hof im Februar schließen. Die Entscheidung fällt nun – ob das Spendenziel rechtzeitig erreicht wird.
