Bielefelds Polizei setzt auf Dialog: Neuer Beauftragter für kulturelle Vielfalt
Tom GießBielefelds Polizei setzt auf Dialog: Neuer Beauftragter für kulturelle Vielfalt
Die Polizei Bielefeld hat mit Kriminalhauptkommissar David Wali einen neuen Beauftragten für interkulturelle und interreligiöse Angelegenheiten ernannt. Das Amt baut auf der bisherigen Position auf, umfasst nun jedoch ein breiteres Spektrum religiöser und kultureller Gruppen. Wali bringt mehr als ein Jahrzehnt Berufserfahrung in seine neue Funktion mit.
Wali trat 2009 in den Dienst der Bielefelder Polizei ein, wo er im Streifendienst sowie in der Bereitschaftspolizei tätig war. Er folgt auf den ehemaligen KMI-Polizeioberkommissar Frank Puls und übernimmt damit ein Amt mit erweiterten Verantwortungsbereichen.
Seine Hauptaufgabe wird es sein, den Dialog zwischen verschiedenen Gemeinschaften und der Polizei zu fördern. Dazu gehören regelmäßige Treffen mit religiösen Einrichtungen, Gemeinschaftsinitiativen und kulturellen Veranstaltungen. Zudem wird er an thematischen Arbeitsgruppen teilnehmen, um das gegenseitige Verständnis zu stärken.
Über den Dialog hinaus wird Wali präventive Projekte mitgestalten und die interkulturellen Kompetenzen innerhalb der Behörde ausbauen. Polizeipäsidentin Dr. Sandra Müller-Steinhauer betonte die Notwendigkeit, durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit Vertrauen zu verschiedenen Gruppen aufzubauen. Wali selbst zeigte sich begeistert von seiner neuen Rolle und möchte die Gesellschaft durch Zusammenarbeit und Respekt stärken.
Die neu geschaffene Position unterstreicht das verstärkte Engagement der Polizei gegenüber allen kulturellen und religiösen Gemeinschaften. Mit Walis Ernennung soll das gegenseitige Verständnis zwischen Polizei und Bevölkerung vertieft werden. Sein Wirken konzentriert sich auf konkrete Maßnahmen, um Vertrauen zu schaffen und die Zusammenarbeit zu verbessern.
