Bergisch Gladbach modernisiert Kultur- und Sporteinrichtungen trotz Haushaltsdruck
Marlene SeifertBergisch Gladbach modernisiert Kultur- und Sporteinrichtungen trotz Haushaltsdruck
Mehrere Kultur- und Sporteinrichtungen in Bergisch Gladbach werden in diesem Jahr modernisiert und wiedereröffnet
Die Stadt hat Mittel für Reparaturen, Barrierefreiheitsmaßnahmen und neue Gedenkstätten bereitgestellt und plant gleichzeitig zukünftige Sanierungen.
Die Änderungen erfolgen, während die Verantwortlichen laufende Projekte mit Haushaltsbeschränkungen in Einklang bringen – ohne dass dabei zentrale Dienstleistungen beeinträchtigt werden. Teile des Bergischen Museums in Bensberg werden nach kleineren Reparaturen im Umfang von etwa 40.000 Euro im Juni wieder für Besucher geöffnet. Parallel läuft die Planung für eine komplette Erneuerung der elektrischen Infrastruktur des Museums, ein Starttermin steht jedoch noch nicht fest.
Die Karnevalsfeiern 2027 werden voraussichtlich in Schulturnhallen stattfinden, da die zentrale Werkstatt nicht verfügbar sein wird. Die Turnhalle der Nelson-Mandela-Gesamtschule soll nach der Modernisierung der Elektroanlagen im Herbst wiedereröffnet werden.
Auch bei der Barrierefreiheit gibt es Fortschritte: Im Haus der Musik wird ein Aufzug eingebaut, um einen stufenlosen Zugang zu ermöglichen. In Katterbach sind auf dem ehemaligen Sportgelände bereits ein Beachvolleyballfeld und eine Pétanque-Bahn fertiggestellt worden.
Trotz Haushaltsengpässen bleibt die Kulturförderung stabil: Der institutionelle Kulturetats der Stadt in Höhe von 20.000 Euro bleibt unverändert, das Theas Theater erhält 12.500 Euro und der Puppenpavillon in Bensberg 7.500 Euro. Zudem sollen bald neue Stolpersteine an zwei ermordete Kriegsgefangene sowie an Maria Herbrand, ein NS-Opfer aus Hadamar, erinnern.
Die Maßnahmen spiegeln die fortlaufenden Bemühungen wider, öffentliche Räume in Bergisch Gladbach zu erhalten und aufzuwerten. Während einige Vorhaben wie die elektrischen Sanierungen im Museum noch auf eine Terminierung warten, schreiten andere – etwa die Wiedereröffnung der Turnhalle und die neuen Gedenkstätten – wie geplant voran. Die Finanzierung der Kultureinrichtungen bleibt gesichert und garantiert so weiterhin Unterstützung für lokale Kunst und das kulturelle Erbe.






