Bayer Leverkusen rettet sich mit 2:2 gegen Kopenhagen in die Champions League
Patrik WesackBayer Leverkusen rettet sich mit 2:2 gegen Kopenhagen in die Champions League
Bayer Leverkusen sicherte sich ein 2-2-Unentschieden gegen den FC Kopenhagen in der Champions League. Trainer Kasper Hjulmand setzte im Verlauf der Partie mutige taktische Änderungen durch und veränderte sowohl die Formation als auch die Personalie. Ein spätes Tor zum Ausgleich sicherte den Deutschen zumindest einen Punkt.
Hjulmand begann mit einem 3-4-3-System, wechselte jedoch nach den ersten Auswechslungen auf ein 4-2-3-1. In der 51. Minute ersetzten Ibrahim Maza und Aleix García Malik Tillman und Exequiel Fernandez. Der Coach gab zu, dass die Mannschaft die neue Aufstellung vor dem Spiel nicht trainiert hatte.
Die zweite Doppelführung folgte in der 67. Minute: Ernest Poku und Claudio Echeverri kamen für Loïc Badié und Eliesse Ben Seghir ins Spiel. Mit diesen Wechseln sollte frische Energie und mehr Offensivkraft in die Partie gebracht werden.
Die Tore für Leverkusen erzielten Alejandro Grimaldo mit einem Standardschuss sowie ein Eigentor von Kopenhagens Pantelis Hatzidiakos. Grimaldo übernahm zudem die Kapitänsbinde, da Robert Andrich fehlte. Andrich sowie Fernandez sind für das nächste Bundesliga-Spiel gegen Borussia Mönchengladbach gesperrt.
Da Exequiel Palacios verletzt ausfällt, bleibt García der einzige verfügbare zentrale Mittelfeldspieler. Hjulmand nannte Malik Tillman, Axel Tape, Lucas Vázquez und Ibrahim Maza als mögliche Ersatzkandidaten für das gesperrte Duo.
Das Remis hält Leverkusens europäische Saison am Leben. Nun trifft die Mannschaft ohne Andrich und Fernandez auf Mönchengladbach. Hjulmands taktische Flexibilität und die Tiefe des Kaders werden in der anstehenden Partie auf die Probe gestellt.
