AWO-Forderung: Sozialstaat stärken – nicht auf Kosten der Schwächsten
Patrik WesackAWO-Forderung: Sozialstaat stärken – nicht auf Kosten der Schwächsten
AWO: „Nicht auf dem Rücken der Ärmsten“
Ankündigung In einem Interview fordert AWO-Vorstandsmitglied Marvin Deversi einen Ausbau des Sozialstaats statt Kürzungen. Er widerspricht der Behauptung einer angeblichen Kostenexplosion und setzt sich für die Besteuerung großer Vermögen ein.
Veröffentlichungsdatum 5. Dezember 2025, 07:35 Uhr MEZ
Schlagwörter Finanzen, Wirtschaft, Politik, Recht und Kriminalität
Artikeltext Marvin Deversi, Vorstandsmitglied der Arbeiterwohlfahrt (AWO), hat sich für einen Ausbau des Sozialstaats ausgesprochen – statt für Kürzungen bei sozialen Leistungen. Seine Äußerungen erfolgen vor dem Hintergrund wachsender rechtsextremer Feindseligkeit und zunehmender betrieblicher Herausforderungen in Pflegeheimen, Schulen und Gemeinschaftszentren in ganz Deutschland.
Deversi kritisierte scharf aktuelle Vorschläge von Friedrich Merz und bezeichnete dessen Aussagen zu Migrant:innen und Geflüchteten als provokant und rassistisch. Zudem wies er die Behauptung einer angeblichen Ausgabenexplosion im Sozialbereich zurück: Die aktuellen Finanzmittel seien notwendig, um den Bedarf zu decken.
Zu den Forderungen der AWO gehören die klimagerechte Ausrichtung sozialer Infrastruktur, die Sicherung von Fachkräften sowie der gleichberechtigte Zugang zu modernisierten Einrichtungen. Die Organisation betont, dass diese Maßnahmen unverzichtbar seien, um schutzbedürftige Gruppen zu unterstützen, Umweltauflagen einzuhalten und langfristig stabile öffentliche Dienstleistungen zu gewährleisten.
