Arnsberg und Meschede gründen gemeinsame Jugendkunstschule für die Region
Patrik WesackArnsberg und Meschede gründen gemeinsame Jugendkunstschule für die Region
Arnsberg und Meschede bündeln Kräfte für mehr kulturelle Bildung in der Region
Die beiden Städte planen die Gründung einer kommunalübergreifenden Jugendkunstschule. Mit der Initiative sollen Kinder und Jugendliche bessere Zugangsmöglichkeiten zu künstlerischen Angeboten erhalten.
Den Auftakt macht das Kunstmobil KUMO, das von der bestehenden Jugendkunstschule kunsthaus alte mühle e.V. ins Leben gerufen wird. Noch in diesem Jahr entwickelt die Einrichtung ein 30-stündiges Kulturteilhabe-Programm für junge Menschen. Gefördert wird das Vorhaben vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, das es über drei Jahre unterstützt – die Städte übernehmen dabei ein Drittel der Kosten.
Vier KUMO-Einheiten werden in Meschede stationiert, vier weitere in Arnsberg. Ansprechpartnerin vor Ort für Arnsberg ist Kirsten Minkel, die das Projekt gemeinsam mit Anne Wiegel koordiniert. Ziel ist es, ein gemeinsames kulturelles Bildungsangebot für beide Städte zu etablieren.
Die Jugendkunstschule kunsthaus alte mühle e.V. aus Schmallenberg begleitet die Gründungsphase unter der Leitung von Beate Herrmann. Ab dem nächsten Jahr entstehen auf Basis eines pädagogischen Konzepts erste Programmbestandteile, wobei lokale Einrichtungen und Künstler:innen eingebunden werden. Noch in diesem Jahr starten Vernetzungsaktivitäten für Künstler:innen aus Arnsberg, Meschede und Sundern, um Kontakte für die neue Schule aufzubauen.
Die Jugendkunstschule wird dezentrale kulturelle Jugendbildung anbieten, indem sie lokale Künstler:innen vernetzt. Interessierte Künstler:innen aus der Region können sich künftig am Programm beteiligen. Die Initiative soll die kulturelle Bildung von Kindern und Jugendlichen in der Region nachhaltig stärken.






