Arminia Bielefelds Präsident Schütte tritt überraschend Ende November zurück
Tom GießPräsident Schütte von Arminia Bielefeld tritt vorzeitig zurück - Arminia Bielefelds Präsident Schütte tritt überraschend Ende November zurück
Rainer Schütte, der 69-jährige Präsident von Arminia Bielefeld, hat seinen vorzeitigen Rücktritt bekannt gegeben. Sein Ausscheiden wird Ende November wirksam und markiert damit das Ende einer turbulenten Phase für den Verein. Als Grund für seine Entscheidung nannte Schütte die hohen Belastungen der vergangenen Jahre.
Erst vor einem Jahr war Schütte trotz erheblicher Unsicherheiten und Herausforderungen wieder zum Präsidenten gewählt worden. Unter seiner Führung erlebte Arminia Bielefeld einen doppelten Abstieg, erreichte aber auch das Finale des DFB-Pokals. Nach langen Gesprächen und reiflicher Überlegung hat er sich nun zum Rückzug entschieden.
Vor seinem Abschied wird Schütte Rainer Kobusch vorschlagen, der derzeit als Schatzmeister und Vizepräsident des Vereins tätig ist. Kobuschs Position soll anschließend von Kathrin Dahnke übernommen werden, sobald der Übergangsprozess abgeschlossen ist. Beide Kandidaten werden sich zunächst dem Nominierungsausschuss vorstellen. Ihre Vorschläge werden dann dem Mitgliederforum sowie der ordentlichen Mitgliederversammlung am 24. November zur Abstimmung vorgelegt.
Schüttes Rücktritt wird Ende November offiziell vollzogen. Im Anschluss findet die jährliche Hauptversammlung statt, auf der Kobusch als neuer Präsident bestätigt werden soll. Dahnkes Ernennung zur Vizepräsidentin folgt demselben Verfahren.






