26 April 2026, 06:13

Anti-Duckface-Day: Warum tausende gegen den Schmollmund-Look protestieren

Schwarzes und weißes Poster mit der Aufschrift "humoristicke list - april 1921", das eine Gruppe von Menschen zeigt, die zu einem Vogel aufschauen, mit fetter Schrift.

Anti-Duckface-Day: Warum tausende gegen den Schmollmund-Look protestieren

Anti-Duckface-Day: Eine humorvolle Protestbewegung gegen den Schmollmund-Look

Seit ihrem Start im Jahr 2011 hat die lockere Online-Initiative Anti-Duckface-Day immer mehr Anhänger gefunden. Jährlich am 22. Juli protestieren Teilnehmer gegen die weitverbreitete Schmollmund-Pose – den sogenannten Duckface – indem sie ihr Profilbild durch ein spezielles Abzeichen ersetzen. Die von einem deutschen Comedy-Trio ins Leben gerufene Kampagne hat sogar eine eigene Hymne und einen dedizierten Blog hervorgebracht.

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Der Duckface-Trend beschreibt eine Pose, bei der vor allem junge Frauen ihre Lippen übertrieben spitzen – ein Stil, der sich durch Prominente und seine vermeintliche Wirkung auf Dating-Plattformen verbreitet hat. Studien deuteten darauf hin, dass Profile mit Schmollmund mehr Nachrichten erhielten.

Als Reaktion darauf rief die deutsche Comedy-Gruppe Y-TITTY im Jahr 2011 den Anti-Duckface-Day ins Leben. Bei der ersten Auflage 2012 tauschten rund 21.000 Nutzer ihr Profilbild gegen das offizielle Abzeichen der Aktion. Zur Verbreitung der Botschaft veröffentlichte die Bewegung zudem eine Hymne auf YouTube.

Das Datum, der 22. Juli, wurde mit Bedacht gewählt: Es fällt zusammen mit dem Pi-Approximation-Day, der an Archimedes' Näherung von Pi als 22/7 erinnert. Im Mittelpunkt der Kampagne steht der Blog antiduckface.com, auf dem Unterstützer ihre Ablehnung des Trends zum Ausdruck bringen.

Der Anti-Duckface-Day zieht weiterhin Teilnehmer an, die sich gegen die Schmollmund-Pose aussprechen. Die Aktion bleibt fest mit dem 22. Juli verbunden – eine Mischung aus Humor und einem Augenzwinkern in Richtung Mathematikgeschichte. Seit ihrem Beginn hat die Bewegung durch soziale Medien und den offiziellen Blog eine stetige Online-Präsenz bewahrt.

Quelle