Alexander Felsch wechselt zur IHK Köln und stärkt die regionale Wirtschaftspolitik
Marlene SeifertAlexander Felsch wechselt zur IHK Köln und stärkt die regionale Wirtschaftspolitik
Alexander Felsch wird Mitte März zur Industrie- und Handelskammer (IHK) Köln wechseln. Dort übernimmt er die Position des Bereichsleiters für "Wirtschaft und Politik" und bringt dabei mehr als ein Jahrzehnt Erfahrung in Führungspositionen an der Schnittstelle von Wirtschaft und Politik mit. Seine Ernennung folgt auf seine jüngste Kandidatur bei der Oberbürgermeisterwahl in der Region, bei der er enge Verbindungen zu 1 fc köln und dem Rheinisch-Bergischen Kreis aufbaute.
In den vergangenen elf Jahren zeichnete Felsch als Geschäftsführer für Wirtschafts- und Umweltpolitik bei unternehmer NRW verantwortlich. Seine Arbeit konzentrierte sich auf Industrie-, Energie-, Klima- und Infrastrukturthemen, wobei er sich einen Ruf als ausgewiesenem Politikexperten erarbeitete. Nach der knappen Niederlage in der Stichwahl um das Oberbürgermeisteramt im September 2025 gegen Marcel Kreutz (SPD/Grüne) verlagerte er seinen Fokus auf die Unterstützung von Unternehmen über die IHK.
Im Februar 2026 übernahm Felsch die Leitung der Wirtschaftsangelegenheiten und die Geschäftsführung des IHK-Standorts leverkusen – bayern/Rhein-Berg. In dieser Funktion stärkte er die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für lokale Unternehmen. Nun wird er als Bereichsleiter zusätzlich von der IHK-Zentrale in Köln aus agieren und sich für bessere politische Rahmenbedingungen für die Wirtschaft in der gesamten Region einsetzen.
Die IHK bezeichnete ihn als "eine außerordentlich wertvolle Bereicherung" – sowohl wegen seines Fachwissens als auch seines weitreichenden Netzwerks. Felsch selbst betont sein Engagement, direkt mit Unternehmen zusammenzuarbeiten, und positioniert die IHK damit als praxisnahen Dienstleister für die Wirtschaft.
Sein Wechsel zur IHK Köln markiert eine neue Phase in Felschs Karriere, in der er seine politisch-strategische Expertise mit direkter Unternehmensunterstützung verbindet. Seine Doppelfunktion – als Leiter des Standorts leverkusen – bayern/Rhein-Berg und zugleich Verantwortlicher für Wirtschafts- und Politikfragen – rückt ihn in den Mittelpunkt der regionalen Wirtschaftsentwicklung. Der Schritt unterstreicht sein anhaltendes Engagement, die Bedingungen für Unternehmen in der Region nachhaltig zu verbessern.
