Aktiencrash nach Ende der Haltefrist: Kurs stürzt um 18,67 % auf 1,22 Euro ab
Tom GießAktiencrash nach Ende der Haltefrist: Kurs stürzt um 18,67 % auf 1,22 Euro ab
Die Aktien des Unternehmens sind an der Düsseldorfer Börse um 18,67 % auf 1,22 Euro eingebrochen. Der starke Kurssturz folgt auf das Auslaufen der Haltefristen für Vorstandsmitglieder, Führungskräfte und frühe Investoren. Diese Beteiligten können nun ihre Anteile veräußern, was Sorgen vor einem erhöhten Angebot auf dem Markt schürt.
Der Kurs hat bereits über 75 % seines Wertes seit Januar verloren. Der Rückgang ist vor allem auf die Verwässerung durch Übernahmen zurückzuführen, darunter die von Plan A und The Remedy Project. Die Finanzierung dieser Deals durch die Ausgabe neuer Aktien untergrub das Vertrauen der Anleger.
Frühe Investoren aus einer Finanzierungsrunde von Dezember 2025 hatten die Aktien zu einem Kurs von 6,25 US-Dollar erworben. Mit dem Ende der Haltefrist am 23. Januar 2026 können sie ihre Anteile nun zu etwa 9,51 US-Dollar verkaufen. Trotz der Erwartung massiver Verkäufe ist bisher keine große Transaktionswelle zu beobachten. Die Handelsvolumina sind jedoch stark angestiegen, was darauf hindeutet, dass viele Anleger ihre Papiere vor einer möglichen Überangebotssituation abstoßen. Die kurzfristige Performance der Aktie hängt nun davon ab, wie aggressiv die neu von den Haltefristen befreiten Insider ihre Anteile veräußern werden. In naher Zukunft sind keine bedeutenden Unternehmensmeldungen oder Impulse zu erwarten.
Das Auslaufen der Haltefristen hat eine Verkaufswelle ausgelöst und den Aktienkurs auf 1,22 Euro gedrückt. Marktbeobachter verfolgen nun gespannt, ob die frühen Investoren ihre Anteile in Bargeld umwandeln werden. Die nächsten Schritte des Unternehmens – oder deren Ausbleiben – werden voraussichtlich den Kursverlauf in den kommenden Wochen prägen.
