Aggressive 35-Jährige löst Eklat am Gelsenkirchener Hauptbahnhof aus
Marlene SeifertAggressive 35-Jährige löst Eklat am Gelsenkirchener Hauptbahnhof aus
35-Jährige aus Gelsenkirchen löst Tumult am Hauptbahnhof aus
Am 4. Februar sorgte eine 35-jährige Frau aus Gelsenkirchen für einen Zwischenfall am zentralen Bahnhof der Stadt. Die Bundespolizei griff ein, nachdem die Frau in einem öffentlichen Bereich wiederholt laut geschrien hatte. Die Lage spitzte sich zu, als sie sich weigerte zu kooperieren und gegenüber den Beamten aggressiv wurde.
Der Vorfall begann, als die in Gelsenkirchen lebende Kamerunerin im Bahnhof mehrmals lautstark schrie. Bundespolizisten sprachen sie an und forderten sie auf, damit aufzuhören – doch sie ignorierte die Aufforderung. Stattdessen beleidigte sie die Beamten und bestand darauf, überall schreien zu dürfen, wo sie wolle.
Als die Polizisten versuchten, sie zu beruhigen, wurde sie zunehmend feindselig. Sie leistete gewaltsam Widerstand und schlug einem Beamten in den Bauch. Trotz ihres aggressiven Verhaltens ergab ein späterer Atemalkoholtest einen Wert von 0,0 Promille – sie stand demnach nicht unter Alkoholeinfluss.
Bei der Auseinandersetzung wurde ein Beamter verletzt. Die Polizei konnte die Frau schließlich überwältigen und erteilte ihr ein Hausverbot für das Bahnhofsgelände. Nach Bearbeitung der notwendigen Unterlagen wurde sie wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Behörden haben inzwischen Ermittlungen wegen ihres Verhaltens eingeleitet.
Der Frau drohen nun mögliche Anklagen nach dem Zwischenfall. Die Polizei bestätigte den Vorfall, gab jedoch keine weiteren öffentlichen Stellungnahmen ab. Der bei der Konfrontation verletzte Beamte erhielt nach dem Ereignis die entsprechende medizinische Versorgung.
