10 January 2026, 04:24

Abschied von einer Eishockey-Legende: Dr. Martin Wazinski stirbt mit 67 Jahren

Menschen beim Schneehockey mit Hockeystöcken und Helmen, mit anderen und einer Wand im Hintergrund.

Abschied von einer Eishockey-Legende: Dr. Martin Wazinski stirbt mit 67 Jahren

Dr. Martin Wazinski, ein angesehener Arzt und engagierter Ehrenamtlicher der Krefeld Pinguine, ist im Alter von 67 Jahren verstorben. Sein Tod löst Bestürzung aus – Kollegen, Freunde und die Eishockey-Community, die er jahrelang unterstützte, nehmen Abschied von einem außergewöhnlichen Menschen.

Wazinski war nicht nur für seine medizinische Expertise bekannt, sondern auch für seine tiefe Verbundenheit mit dem Verein. Selbst lange nach seiner Pensionierung blieb er ein vertrauter Ansprechpartner für Spieler und ihre Familien – ein Ratgeber, auf den sich alle verlassen konnten.

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Bis März 2024 arbeitete er als Chefarzt und medizinischer Direktor am Helios Klinikum Krefeld. Doch auch nach seinem Ausscheiden aus dem Berufsleben blieb er der Sportmedizin verbunden und setzte sein ehrenamtliches Engagement für die Pinguine und den KEV (Krefelder Eishockey-Verein) fort. Sein Einsatz ging weit über das Eis hinaus: Als leidenschaftlicher Freizeitsportler liebte er Radfahren, Laufen und Schwimmen. Nach seinen morgendlichen Bahnen pflegte er zu sagen: „Wenn ich aus dem Wasser steige, fühle ich mich unbesiegbar.“

Im März 2025 ehrten ihn Kollegen und Weggefährten in der Yayla-Arena bei seinem Abschied als Chefarzt. Sein Einfluss auf die Eishockey-Familie war so prägend, dass ihm zu Gedenken ein Platz zwischen den Mannschaftsbänken in der Westparkstraße für immer freibleibt. Dort wird sich die Pinguine-Familie wieder versammeln, um seiner zu gedenken – als Zeichen für sein bleibendes Wirken im Verein und im Leben der Menschen, die ihn kannten.

Wazinskis Tod hinterlässt eine Lücke – in der Medizin wie bei den Krefeld Pinguinen. Als Arzt, Ehrenamtlicher und Mentor hat er unzählige Leben geprägt, von Patienten im Krankenhaus bis zu Eishockeyspielerinnen und -spielern. Der leere Platz am Spielfeldrand wird stumm an seine unvergessliche Präsenz in der Geschichte des Teams erinnern.