59.000 Euro in Bar beschlagnahmt: Drogenverdacht und widersprüchliche Aussagen an der Grenze
Marlene Seifert59.000 Euro in Bar beschlagnahmt: Drogenverdacht und widersprüchliche Aussagen an der Grenze
Bundespolizisten in Aachen hielten am Dienstag ein Auto an, das aus den Niederlanden nach Deutschland einreiste. Beamte beschlagnahmten über 59.000 Euro in bar bei zwei Männern, nachdem Widersprüche in deren Aussagen Misstrauen erregt hatten. Bei einer Routinekontrolle fielen zudem bei beiden Drogenests positiv aus.
Der Vorfall begann, als ein 38-jähriger deutscher Fahrer auf der Autobahn A4 angehalten wurde. Er verfügte über keinen gültigen Führerschein, während sein 40-jähriger Beifahrer lediglich einen deutschen Führerschein – jedoch keinen gültigen Personalausweis für die Grenzüberquerung – bei sich trug.
Die Männer behaupteten, das Bargeld stamme aus Spielgewinnen. Allerdings widersprachen sich ihre Angaben, als sie nach dem Mitführen verbotener Gegenstände oder Beträgen über 10.000 Euro befragt wurden. Drogenschnelltests bei beiden schlugen positiv an, was die Bedenken der Behörden weiter verstärkte.
Zollbeamte übernahmen das Geld im Rahmen eines Freigabeverfahrens. Der Fall wurde anschließend an die Gemeinsame Finanzermittlungsgruppe zur weiteren Prüfung übergeben. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurden die beiden Männer wieder auf freien Fuß gesetzt.
Die Ermittlungen zur Herkunft der Gelder laufen weiterhin. Die Behörden untersuchen weiterhin die Umstände der Bargeldbeschlagnahmung und die widersprüchlichen Aussagen. Bisher wurden keine weiteren Details bekannt gegeben.
