50 Schafe stürmen Supermarkt in Burgsinn – und sorgen für Chaos mit Happy End
Tom GießSchafe im Supermarkt werden Marketing-Sensation - 50 Schafe stürmen Supermarkt in Burgsinn – und sorgen für Chaos mit Happy End
Ein Supermarkt in Burgsinn (Unterfranken) erlebte eine ungewöhnliche Störung, als etwa 50 Schafe ungebeten die Verkaufsräume betraten. Die Tiere drangen am Donnerstag in den Penny-Markt ein und sorgten bei Mitarbeitern und Kunden für überraschte, aber gelassene Reaktionen – der Betrieb lief trotzdem wie gewohnt weiter.
Vermutlich hatten Eicheln vor dem Eingang und eine Kundin mit einer Tüte die Schafe angelockt. Einmal im Laden, versammelten sie sich nahe dem Eingangsbereich und hinterließen, wie das Personal später schilderte, "ganz schön ein Chaos". Trotz des Durcheinanders blieb der Supermarkt während des Vorfalls geöffnet.
Die Mitarbeiter griffen schnell zu Besen und einer Reinigungsmaschine, um Schmutz und den "stalltypischen Geruch" zu beseitigen. Die Frage, wie man die Schafe wieder hinausbekommt, löste schließlich eine Verkäuferin – mit einem lauten Schlag auf die Kasse. Die erschrockenen Tiere flüchteten daraufhin nach draußen. Nach ihrem Abzug führte am Dreikönigstag ein externes Unternehmen eine professionelle Grundreinigung durch. Der für die Herde verantwortliche Schäfer bot an, mögliche Schäden zu ersetzen, doch die Marktleitung lehnte höflich ab. Die unerwartete positive Publicity sei Grund genug, auf eine Entschädigung zu verzichten, hieß es.
Nach der Reinigung nahm der Supermarkt den normalen Betrieb wieder auf. Bleibende Schäden gab es nicht – im Gegenteil: Der Vorfall bescherte dem Markt sogar unerwartete Aufmerksamkeit. Der kurze Besuch der Schafe blieb für Mitarbeiter und Kunden ein unvergesslicher Moment.
