42-Jähriger verliert Geld an KI-Betrüger in sozialen Medien
Ein 42-jähriger Mann ist Opfer eines Anlagebetrugs geworden, nachdem er auf sozialer Medien durch falsche Versprechungen gelockt wurde. Die Betrüger behaupteten, ihr KI-gestütztes Handelssystem biete schnelle, hohe Renditen bei minimalem Risiko – ein Angebot, das sich als zu schön erwies, um wahr zu sein.
Der Betrug begann, als das Opfer Screenshots angeblicher Gewinne auf X (ehemals Twitter) sah. Überzeugt von den Behauptungen, überwies er den Betrügern 100 Euro in Kryptowährung. Kurze Zeit später forderten sie eine Gebühr von 400 Euro und behaupteten fälschlicherweise, diese sei notwendig, um eine US-Steuerverpflichtung zu begleichen, bevor er sein Geld abheben könne.
Die Polizei in Hagen hat inzwischen eine öffentliche Warnung vor solchen Maschen herausgegeben. Behörden wie die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) weisen seit Langem auf ähnliche Betrugsversuche in sozialen Medien hin. Sie raten Nutzern dringend, die Seriosität von Anlageangeboten zu prüfen, bevor sie Geld investieren.
Der Fall des Opfers zeigt die Gefahren von Online-Investitionsfallen, die unrealistische Renditen versprechen. Polizei und Finanzaufseher betonen weiterhin, wie wichtig Vorsicht im Umgang mit unaufgeforderten Angeboten ist – insbesondere solchen, die über soziale Plattformen verbreitet werden.
