19 June 2026, 18:07

24 Stunden im Ausnahmezustand: Feuerwehr und Rettungsdienst in Iserlohn im Dauereinsatz

FW-MK: Iserlohns Feuerwehr hatte am Freitag viel zu tun

24 Stunden im Ausnahmezustand: Feuerwehr und Rettungsdienst in Iserlohn im Dauereinsatz

Rettungskräfte in Iserlohn und Umgebung hatten einen hektischen 24-Stunden-Einsatz

Von Freitag, 7:30 Uhr, bis Samstag, 7:30 Uhr, verzeichneten die Rettungsdienste in Iserlohn und der Region einen außergewöhnlich hohen Einsatzaufkommen. Insgesamt gab es 64 Alarmierungen für Rettungs- und Krankentransporte sowie mehrere Brandeinsätze, die sofortiges Handeln erforderten.

Der Tag begann um 10:15 Uhr mit einem Einsatz, bei dem ein Baum drohte, auf eine Straße zu stürzen. Die Feuerwehr sicherte die Stelle ab, um Unfälle zu verhindern. Kurz darauf, um 11:30 Uhr, löste ein Fehlalarm in der Matthias-Grote-Halle einen kurzen Einsatz aus, der jedoch ohne weitere Maßnahmen blieb.

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Um 13:25 Uhr brach in einer Gerberei in Sümmern ein Feuer in der Abgasanlage aus, das von den Einsatzkräften schnell gelöscht werden konnte. Später kam es in derselben Gerberei zu einer Explosion, bei der zwei Mitarbeiter leicht verletzt wurden. Die Feuerwehr leitete eine Großoperation ein, da ein Schornstein einzustürzen drohte. Zur Überwachung möglicher Wiederentfachung wurde eine Brandwache eingerichtet; die Einsatzkräfte kehrten um 18:33 Uhr zum Stützpunkt zurück. Die Polizei ermittelt nun zur Ursache beider Brände.

An anderer Stelle löste in einem Unternehmen am Stenglingser Weg Reinigungsarbeiten mit einem Hochdruckreiniger einen Feueralarm aus. Um 19:42 Uhr war ein gemeldeter Brand in der Windhügelstraße in Letmathe bei Eintreffen der Kräfte bereits gelöscht.

Die 24-Stunden-Schicht war geprägt von echten Notfällen und Fehlalarmen. Die Feuerwehr hatte mehrere Einsätze zu bewältigen, darunter zwei in der Sümmerner Gerberei, während der Rettungsdienst ein hohes Aufkommen an Notrufen bewältigte. Die Behörden werden die Brandursachen weiter untersuchen.

Quelle