05 May 2026, 06:18

16. Hilfskonvoi aus Deutschland bringt 54 Tonnen Lebensretter in die Ukraine

Zwei Medaillen mit lila und blauen Bändern, die Text enthalten, der humanitäre Dienste würdigt.

16. Hilfskonvoi aus Deutschland bringt 54 Tonnen Lebensretter in die Ukraine

Freiwillige zweier deutscher Hilfsorganisationen haben mehr als 54 Tonnen Hilfsgüter in die ukrainische Stadt Chmelnyzkyj geliefert. Die Lieferung umfasste Lebensmittel, Winterkleidung und lebensnotwendige Güter für Familien, die durch den Krieg vertrieben wurden. Es handelt sich bereits um den 16. Hilfskonvoi, den die Teams aus Bergisch Gladbach und Overath organisiert haben.

Die Hilfssendung enthielt Konserven, Holzöfen, warme Wintermäntel, Spielzeug sowie Säcke mit Mehl, Zucker und Salz. Viele der Güter gingen an Familien, die vor der näher rückenden Front fliehen. Die Freiwilligen mussten an der polnisch-ukrainischen Grenze 16 Stunden warten, während die Behörden die Fracht abfertigten und kontrollierten.

In Chmelnyzkyj zeigt sich, dass die Folgen des Krieges über die physische Zerstörung hinausgehen. Die Psychologin Olena Lebedjewa leitet eine Selbsthilfegruppe für Frauen, die im Konflikt ihre Ehemänner verloren haben. Oleksandr Chalsym, Leiter eines lokalen Traumazentrums, warnte, dass die psychologischen Auswirkungen des Krieges noch mindestens drei Generationen anhalten könnten. Unterdessen gedachten die Ukrainerinnen und Ukrainer mit einer täglichen Schweigeminute um 9 Uhr der Opfer des Krieges.

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Der nächste Hilfstransport ist bereits für November geplant. Diesmal wird ein Rettungswagen zusammen mit weiteren dringend benötigten Gütern transportiert. Wer die Aktion unterstützen möchte, kann sich an Norbert Kuhl aus Overath unter der Nummer 0170-350 30 40 oder an Ulrich Gürster aus Bergisch Gladbach unter 0179-458 2444 wenden.

Mit der jüngsten Lieferung erhöht sich die Gesamtzahl der Hilfskonvois dieser deutschen Gruppen auf 16. Die Güter erreichten vertriebene Familien und Trauma-Beratungsstellen in Chmelnyzkyj. Ein weiterer Konvoi, der auch medizinische Ausrüstung umfasst, soll im nächsten Monat in die Ukraine aufbrechen.

Quelle