11,5 Millionen Euro für Essens neuen FutureWaterCampus zur nachhaltigen Wasserforschung
Patrik Wesack11,5 Millionen Euro für Essens neuen FutureWaterCampus zur nachhaltigen Wasserforschung
Die Universität Duisburg-Essen erhält 11,5 Millionen Euro Fördergelder für ihr Projekt FutureWaterCampus. Die neue Einrichtung wird sich auf nachhaltige Wasser- und Abwasserforschung konzentrieren. Laut Verantwortlichen markiert sie einen bedeutenden Schritt für die wissenschaftliche und industrielle Zusammenarbeit in Essen.
Die Förderung wurde von Oliver Krischer, dem Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, bekannt gegeben. Bei einer feierlichen Veranstaltung betonte er die Bedeutung des Projekts für die regionale Innovationskraft und überreichte den Förderbescheid.
Der FutureWaterCampus wird Teil des wachsenden Forschungsstandorts Thurmfeld-Campus im Norden der Universität. Ziel ist es, Technologien für eine nachhaltige Wassernutzung voranzutreiben und dabei Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft zusammenzubringen.
Forschende im Zentrum werden sich mit zukunftsweisenden Themen wie Algenzucht, Membranfiltration und Photokatalyse beschäftigen. Im Fokus steht die beschleunigte Überführung wissenschaftlicher Erkenntnisse in praktische Lösungen für das Wassermanagement.
Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen begrüßte die Investition als "starkes Signal" für die Forschungslandschaft der Stadt. Er unterstrich, wie das Projekt Essens Rolle als Zentrum für Umweltinnovationen weiter stärken werde.
Die mit 11,5 Millionen Euro geförderte Einrichtung wird die Vernetzung zwischen Hochschulen und Unternehmen intensivieren. Durch den Fokus auf Wassertechnologien sollen konkrete Lösungen für Nachhaltigkeitsherausforderungen entwickelt werden. Die Bauarbeiten und ersten Forschungsaktivitäten auf dem Thurmfeld-Campus sollen in Kürze beginnen.






