22 March 2026, 14:13

1.000 Kölner demonstrieren gegen Rassismus und AfD am Welttag der Antidiskriminierung

Eine Gruppe von Menschen in Masken, die eine Fahne mit Text und Bildern halten, gehen eine Straße entlang, mit einem geparkten Auto auf der linken Seite, Gebäuden, Bäumen, Schildern, Pfählen, einem Uhrenturm und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

1.000 Kölner demonstrieren gegen Rassismus und AfD am Welttag der Antidiskriminierung

Über 1.000 Menschen zogen am Samstag durch Köln, um gegen Rassismus und rechtsextreme Politik zu protestieren. Die Demonstration fand anlässlich des Internationalen Tags zur Beseitigung der Rassendiskriminierung statt. Teilnehmer trugen Transparente mit Parolen wie "Herz statt Hass" und richteten sich dabei besonders gegen die AfD.

Der Protest begann am Südermannplatz, wo sich die Menge versammelte, bevor sie über den Hohenzollernring in Richtung Rudolfplatz zog. Die Organisatoren des Bündnisses "Köln stellt sich quer" hatten die Kölner Bevölkerung zur Teilnahme aufgerufen; zahlreiche lokale Initiativen unterstützten die Aktion. Die Polizei hatte mit bis zu 10.000 Teilnehmern gerechnet, letztlich wurden jedoch etwas mehr als 1.000 gezählt.

In der Nähe des Rudolfplatzes schloss sich eine Kundgebung an, bei der der Künstler Jacques Tilly einen satirischen Wagen präsentierte. Tilly, bekannt für seine provokante Protestkunst, setzt sich in seinen Werken häufig kritisch mit der AfD und rechtsextremen Strömungen auseinander.

Auch über Köln hinaus fanden in mindestens zwölf weiteren deutschen Städten und Regionen ähnliche Veranstaltungen statt. Demonstrationen gab es unter anderem in Bergisch Gladbach, Lüneburg, Stuttgart und Oberspreewald-Lausitz. Städte wie Flensburg, Lüdenscheid und Bremen organisierten ebenfalls an diesem Tag Aktionen gegen Rassismus.

Die Proteste in Köln und bundesweit fielen mit dem jährlichen Internationalen Tag gegen Rassismus zusammen. Die Veranstalter wollten ein sichtbares Zeichen gegen Diskriminierung und Extremismus setzen. Unterstützung erhielten die Aktionen von lokalen Bündnissen, Künstlern und Gemeinschaftsgruppen.

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